Gewusst wie! 5 Regeln für Ihre Privatgalerie

Bilderrahmen für Wandgalerie (c) Nora Gräfe

Kunst muss weder teuer noch perfekt sein. Ob eine große Fotoleinwand, ein altes Polaroid oder ein kleiner Kunstdruck, besonders hübsche, lieb gewonnene Bilder verdienen einen Ehrenplatz, von dem aus sie alle Blicke auf sich ziehen sollten. Erlaubt ist an Ihrer Wand somit alles, was Ihnen gefällt. Wichtig bleibt, dass Sie Ihre Stücke richtig in Szene setzen!

Regel eins: Für den ganzen Raum planen

Bilderrahmen für Wandgalerie (c) Nora Gräfe

Zuerst sollten Sie bei Ihrer Planung den ganzen Raum in den Blick nehmen. Welchen Effekt soll der Wandschmuck haben? Welches Gesamtbild soll sich ergeben? Dabei sollten Sie nicht nur darauf achten, Bilder gekonnt zu arrangieren, auch die Beschaffenheit der Wand, der Bodenbelag und nicht zuletzt der Stil Ihrer Einrichtung sollten den Wandschmuck unterstützen.

Regel zwei: Was darf an die Wand?

Alles darf an die Wandgalerie (c) Nora Gräfe

Egal ob Sie Ihr Herz an die Fotos von Familie und Freunden, an die Zeichnungen Ihrer Kinder, wertvolle Grafiken oder an die alten Ölgemälde aus Omas Erbe verloren haben, all diese Stücke haben es gleichermaßen verdient, einen Platz an Ihrer Wand zu finden. Bilder müssen also weder teuer noch perfekt sein, erlaubt ist alles, was den persönlichen Geschmack trifft.

Regel drei: Die richtige Hängung

Bildergalerie privat an der Wand (c) Nora Gräfe

Hier sind Ihrer Kreativität und Ihrem Gusto keinerlei Grenzen gesetzt, wichtig ist nur, sich auch hier das Verhältnis von Ihrem Bild und dem ganzen Raum vor Augen zu halten. Dabei können Sie eine Wandseite nicht nur mit großen sondern auch kleineren Schätzen, die ihren Auftritt durch das richtige Gewand (siehe Regel vier: Rahmung) bekommen, schmücken.

Im Gegensatz dazu steht die sogenannten Petersburger Hängung. In diesem geordneten Chaos platzieren Sie Ihre Bilder in großer Anzahl und so dicht es geht über eine ganze Wand. Während Bildachsen bei dieser Hängung gänzlich ignoriert werden können, bringt eine einheitliche Rahmung Ruhe in Ihre Komposition.

Natürlich können Sie Ihre Fotos auch akribisch auf einer Linie oder in einer strengen Form, wie einem Quadrat, aufhängen. Lockern Sie das Ganze auf, indem Sie die Rahmen an schlichten Geschenkbändern von der Decke hängen lassen.

Kunst muss allerdings gar nicht unbedingt hängen. Besonders in Räumen, die eine lockere und entspannte Atmosphäre schaffen sollen, kann zu sogenannten Bildleisten gegriffen werden. Der Charme besteht hier in der scheinbaren Zufälligkeit, mit der Bilder und Objekte einfach nebeneinander und hintereinander arrangiert werden können.

Regel vier: Konservieren Sie Ihre Kunst

Die richtige Rahmung ist wichtig (c) Nora Gräfe

Natürlich kann auch eine einfache kleine Postkarte hohen Erinnerungswert haben und deshalb einen Platz an Ihrer Wand finden. Doch wenn Ihnen das Kunstwerk besonders wertvoll ist, sollte es unbedingt gerahmt werden. Dabei sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Bilder können in Holz, Aluminium, Kunststoff oder Metall, digital oder in Eigenkreationen aus Pappe, Stoff und Papier gerahmt werden. Ihre Bilder sehen so nicht nur hübsch aus, sondern werden auch vor Staub, Kratzern und Feuchtigkeit geschützt. Einzige Regel: je wertvoller das Bild, desto hochwertiger sollte auch die Rahmung sein.

Zusätzlich dazu können Fotos mit einem Passepartout versehen werden. Die Umrahmungen aus Karton können zusätzlich zu einem Bilderrahmen um das Kunstwerk gelegt werden, das macht vor allem bei Grafiken, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier Sinn. Ein Passepartout schützt davor, dass die Kunst nicht mit dem Glas im Bilderrahmen in Berührung kommt. Außerdem es besonders kleinere Motive in Szene. Als Faustregel gilt: Motive, Bilderrahmen und das zugehörige Passepartout sollten farblich harmonieren.

Regel fünf: Kontraste wagen

Two teenage girls taking a selfie outdoors in winter

Oft gilt: ein altes Kunststück gehört in einen zeittypischen Bilderrahmen, modernen Werken schmeicheln schlichte Umrahmungen. Das muss aber nicht immer so sein. Gerade kleinere, analog geschossene Momentaufnahmen von Familienausflügen, Feiern oder dem letzten Spaziergang durch den Stadtwald können mit einem alten Bilderrahmen vom Trödel hübsch aufgewertet werden. Alte Holzrahmen mit feinen Goldapplikationen eigenen sich dafür besonders gut.



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